„Cannibal Man“ist einer der langweilgsten Filme,die ich jemals gesehen habe,man ließ sich da doch allzu sehr von großen Worten auf der DVD-Rückseite beeinflussen.
Im Mittelpunkt steht Marcos,der in einer Konservenfabrik arbeitet.Als er bei einem Streit einen Taxifahrer und seine eigene Freundin tötet,bekommt er Lust auf mehr.Stück für Stück entsorgt er die sterblichen Überreste seiner Opfer in einem nahe gelegenen Schlachthof.
Das Übelste an diesem Streifen ist die quälende Langeweile,denn es kommt zu keinem Zeitpunkt Spannung auf und die raren Splattereffekte sind an einem Finger abzählbar.
Das Ganze wirkt fast wie ein Stillleben eines Serienmörders,bei dem der Zuschauer sich seine eigenen Gedanken machen soll.Zwischenzeitlich geht diese Farce auch noch in recht homosexuelle Stimmung über und ab da war der Ofen ganz aus.
Auch die Darsteller können da nichts retten,nur Hauptdarsteller Vicente Parra wirkt sichtlich bemüht.
Der Titel ist zudem total irreführend,denn Anzeichen von Kannibalismus kann ich während der gesamten Handlung nicht erkennen.Vielmehr handelt es sich um ein Psychodrama,bei dem die Dramatik fehlt.
Wenn man während des Zuschauens nicht mindestens mit Seilspringen oder dem Reinigen des Katzenklos beschäftigt ist,wird man einschlafen !
1 von 10 Punkten