... die Vorlage für ein Erwachsenen-Märchen der ungewöhnlichen Art. Eine arme Bauernfamilie kann ihre fünf Söhne nicht länger ernähren und setzt sie im Wald aus. Der kleinste und jüngste Sohn macht seinen Eltern jedoch einen Strich durch die Rechnung und füllt seine Tasche mit Kieseln, die er auf dem Weg in den Wald fallen lässt. Die Kinder finden den Weg zurück zum Elternhaus, woraufhin die Eltern die Kinder abermals im Wald aussetzen. Vom Hunger getrieben und in Todesangst vor umherstreifenden Wölfen, irren die Jungen durch den finsteren Wald. Mitten im Nirgendwo entdecken sie schließlich ein Haus. Eine Frau öffnet die Türe und will die um Obdach bettelnden Kinder sofort wieder wegschicken. Mit angsterfüllter Stimme erzählt sie den Knaben, dass in diesem Haus der Oger wohnt, der ihr Mann sei. Da sich der menschenfressende Gatte jedoch gerade auf der Jagd befindet, lässt sie die Kinder schließlich doch kurz ins Haus, um ihnen wenigstens ein Glas Milch zu spendieren. Kaum haben diese das Haus betreten, werden sie vom heimkehrenden Oger überrascht und müssen sich in einer kleinen Kammer verstecken. Doch der Hausherr ist nicht umsonst der Oger! Er riecht das frische Menschenfleisch und wird stutzig...