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Im Prinzip eine Neuauflage des King of Queens, da gibt es schon einige Parallelen. Gepaart mit dem Humor aus Two and a Half Men und fertig ist eine neue Sitcom, die bei uns nicht so erfolgreich war wie in den USA. Zu Beginn habe ich diese Serie sehr gemocht, war sie doch bei all den vukgären Witzen überaus warmherzig und hatte auch tolle Nebencharaktere zu bieten. Im Gegensatz zu vielen anderen Sitcoms, erzählte sie jedoch eine durchgehende Geschichte, d.h. eine Folge baute auf der vorherigen auf. Und wenn man dann den Faden verliert, ist das doof.

Billy Gardell spielt den überaus gutmütigen aber auch sehr übergewichtigen Streifenpolizisten Mike, der schon sein ganzes Leben alleinstehend ist und immer zu seiner Mutti eilt, wenn diese mal wieder jemanden zum Bevormunden benötigt. Und dann ist da Molly, die wegen ihrer gutmütigen Art aber auch ihrer hohen Intelligenz immer im Clinch mit ihrer doch eher proletarisch veranlagten Familie liegt. Wie alle diese Figuren zusammenwachsen, erzählt diese Sitcom mit sehr viel Herz aber auch Witz. Dieser ist zwar ziemlich flach, unterhält aber vortrefflich.

Ich persönlich habe besagten Faden verloren und kann nur für die ersten drei Staffeln sprechen, da aber war diese Serie wirklich unterhaltsam und eine echte Alternative gegen die Sitcom-Dauerwiederholungsschleife mancher TV-Sender.

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