Alle Kurzkommentare


6

Ich war nir ein Fan von der jungen Jamie Lee Curtis. Aber von allen Slashern, in denen sie damals zu Beginn ihrer Karriere mitgespielt hat, gefällt der hier mir noch am besten. Gore-Fans kriegen in MONSTER IM NACHTEXPRESS (blöder Titel!) nicht viel geboten, weshalb er auch schon im Spätprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender lief, aber Suspense ist durchaus vorhanden. Das originelle Setting, ein fahrender Zug, und die Tatsache, dass der Killer mehrfach seine Maskerade wechselt (er schlüpft meist in das Kostüm seines letzten Todesopfers und übernimmt so quasi dessen Rolle, weshalb die jungen Leute zunächst niemanden vermissen und lange Zeit keinerlei Verdacht schöpfen), heben den Film schon ein wenig aus der Masse der vielen Schlitzer der frühen 80er hervor. Trotzdem muss auch gesagt werden, dass die stärkste Szene - ein grausiger Streich als Motiv und der Ausraster des Irren - gleich zu Beginn kommt.

5

Dieser Film wird meiner Meinung nach doch schon mit durchschnittlich 6,5 Punkten stark überschätzt. Ein absolut durchschnittlicher Slasher, überraschend blutarm und harmlos. Echte Mordszenen sind nicht zu sehen, lediglich angedeutete Morde mit späterer Einblendung des Mordopfers. Im Grunde hätte man den Film bequem ab 16 Jahren freigeben können, mit der deutschen Synchro sollte es dann auch als Horror-Komödie durchgehen. Hab schon einige Filme gesehen wo grottige Sprecher auf Dope am Werk gewesen sein müßten, bei diesem Streifen sind's in erster Linie die Nebendarsteller die für manch unfreiwilligen Lacher sorgen dürften. Die Story ist wirklich Durchschnitt, Gore tendiert gegen 3 von 10 Punkten, nackte Haut gibt's (in diesem Fall zum Glück) recht wenig und sorgt vielleicht für den einzigen Schockmoment des Films. Für ne einfache Feierabendunterhaltung beim täglich Abendbrot ne nette Alternative zu Hans Meiser, mehr nicht.

6

Wenig aufregender Slasher mit Screamqueen Jamie Lee Curtis um einen Killer, der unter den Partygästen eines alten Zuges aufräumt. Terror Train ist solide inszeniert. Passagenweise wird Spannung durch gekonnte und stimmge Bilder erzeugt. Der Killer ist leider bei weitem nicht so furchteinflössend wie zB Michael Myers und es gibt auch eine Menge handlungsseitigen Leerlauf. Die Morde sind wenig spektakulär und auch alles andere als brutal. Lediglich die "Resultate" sind einigermaßen "ansprechend". Immerhin weiss der Film zumindest in der letzten halben Stunde mitzureissen so dass Slasherfans durchaus ordentlich bedient werden. Dennoch: Beileibe kein Meilenstein!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme