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5

So ein Computeranimationsfilm hat gegenüber einer Realverfilmung gewisse Vorteile: Die Charaktere sehen exakt so aus wie in den Spielen und führen ihre Moves korrekt aus. Ein handgezeichneter Anime wäre mir dennoch lieber gewesen, zumal viele Bewegungen unnatürlich ausschauen und der visuelle Stil auch nicht beeindruckender ist als in den vielen gelungenen Intros und Outros der Game-Saga. BLOOD VENGEANCE wirkt synthetisch und wie eine einzige lange Cut Scene. Nächstes Problem: Die niedliche Ling Xiaoyu ist die falsche Bezugsperson für eine Umsetzung der beliebten Beat 'em Up Reihe, denn mit ihr verkommt das Abenteuer zu einer zuckersüßen Teenie-Schmonzette. Dann geht's holterdipolter und der letzte Akt versucht noch mal mit der Brechstange, episch rüberzukommen. Fazit: Uninteressanter und wüster Plot, wirkt wie aus 2 separaten Filmen zusammengebastelt, wenige Kämpfe, wenige Tekken-Fighter.

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