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KILLING ME SOFTLY - kein Lied, sondern Hot Thrilling!

Was vom Titel her wie ein Thriller von der Stange wirkt, entpuppt sich als sehr spannende und eindringliche Angelegenheit, die einen deutlichen Hang zu Filmen von Afred Hitchcock oder Brian de Palma hat.
Graham und Fiennes liefern eine knisternde und emotionale Performance ab.
Neben der gut aufgebauten Suspense gibt es allerlei Nackt- und Kopulationszenen zu sehen, die ich in dieser Heftigkeit nicht in einem 16er erwartet hätte.
Genre-Kenner wissen natürlich sehr rasch, wie der "Thriller"-Hase laufen könnte. Dies ist aber nicht tragisch, da die Inszenierungsweise in fast jeder Sequenz sehr gut ist. Die Auflösung selbst ist zwar verstörend aber nicht der Burner. Wichtiger war wohl hier die permanent interessante Storyline bis zum Finale.
Filmfans ähnlich gelagerter Filme können hier nichts falsch machen, da der Erotikthriller kurzweilig zu überzeigen weiß und seine Pluspunkte bis zur letzten Minute gekonnt ausspielt.
Und noch mal Hut ab vor Graham und Fiennes, die hier szenenweise bis zum Äußersten gehen.

Fazit:
Sehr spannendes Thriller-Konstrukt, das mit vertrauten Zutaten köstlich mundet.

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