Review

Diesen Film wollte ich im Kino sehen, da er eine spannende, zwar schonmal dagewesene, Story versprach.
Ich kam erst letztens dazu, ihn mir auf DVD auszuleihen, und muß feststellen: gut, dass es so gekommen ist.

Heather Graham als Webdesignerin, die auf der Straße einen jungen Mann (Joseph Fiennes) trifft, ihn so geil findet, dass sie ihm sofort nach Hause folgt und mit ihm fickt, später aber festsellen muß, dass ihr Traummann vielleicht ein krankhaft eifersüchtiger, psychopatischer Killer ist. Der Plot verspricht viel Spannung und viele Schockelemente.

Die Umsetzung bleibt entgegen aller Erwartungen recht langweilig, die Story dümpelt so vor sich hin, alles scheint einzuschlafen. Einzig die übertriebenen Rammelszenen wecken den Zuschauer auf, die Auflösung ist recht dünn, klar darf man hier nicht davon ausgehen, was einem aufgezwungen wird, nette Menschen sind meist fies und umgekehrt... auch schonmal dagewesen....

Nun, Heather Graham ist sehr gut als besessene junge Frau, die von Fiennes so in seinen Bann gezogen wurde, dasssie sofort ihren Mann verlässt (was reichlcih überstürzt nd übertrieben unrealistisch wirkt). Sie macht einen guten Job.
Von Joseph Fiennes kann ich nur sagen, dass er nur einen einzigen Gesichtsausdruck draufhat (den sieht man schon auf dem Poster des Films), und schauspielerisch eine eher kleine Nummer ist. Angeblich gut aussehend ist er deutlich beschränkt,was seine darstellerischen Fähigkeiten betrifft. Er steht eindeutig im Schatten seines großartigen Bruders Ralph, der ein genialer Schauspieler ist.

"Killing me softly" ist Hollywoodmassenware, nette Unterhaltung, aber nix Neues.

5/10 Punkten.

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