Der Enkel von Fuad Ramses, der im Teil 1 geschlachtet hat zieht in die Kleinstadt in der bereits sein Großvater lebte. Dort fängt er an das blutige Erbe seines Großvaters fortzusetzen und gerät dabei natürlich mit der Polizei in Konflikt. Mehr braucht man inhaltlich nicht zu sagen.
Es ist die Fortsetzung des Originals von 1963, viell. der erste Splatter, für Puristen nicht der allererste Gore Film. Also für Gorehounds und Splatter Freaks kann der Film nur uneingeschränkt empfohlen werden. Ebenso für H.G. Lewis Komplettisten. Die Effekte sind durch die Bank super, zahlreich und sehr realistisch.
Für mich war die größte Überraschung, daß H.G. Lewis es geschafft hat, die Art von schlechten Schauspielern (teils Overacting), die simplen Kulissen, die holperigen Dialoge, die langatmigen Kameraeinstellungen usw. seines eigenen Originals von vor über 40 Jahren zu wiederholen. Es ist unglaublich - die Zeit ist wie stehen geblieben. Hat man es damals noch entschuldigt und der Zeit zugeschoben gehen an diesem Remake mehr als 40 Jahre von Kameratechnik und sonstigen Innovationen mehr als spurlos vorüber.
Diese Konsequenz ist einmalig und habe ich so noch nicht gesehen. Oft werden ja Remakes mit dem Stand der Technik usw. aufgemotzt. Da dies sicher beabsichtigt war von H.G. Lewis ist dies speziell zu würdigen. Sicher wird der Film nicht allen gefallen und bei einigen stellt sich ein unwohles Gefühl beim Betrachten des Films ein, aber filmhistorisch eine sehr interessante Fortführung. Ein wenig mehr Selbstironie - die Metaebene quasi - hätte die volle Punktzahl gebracht.
Unter Betrachtung des oben gesagten 9/10 Punkten