Review

Fuad Ramses der Dritte zieht in die Kleinstadt in der bereits sein Großvater lebte. Dort angekommen beginnt er das selbe Geschäft seines Großvaters zu leiten, findet die selbe Ishtar-Statue die ihm befehlt ein Blutmahl zu kochen, und fängt auf die selbe Art und Weise an junge Frauen abzuschlachten.
Dieser Film ist einfach nur - eklig. Damit meine ich nicht nur die Splatterszenen - die zwar gut gemacht sind, aber in denen alles extra genau gezeigt wird und in denen die Kamera extra nah an das ganze ranzoomt das es einem schon etwas krank vorkommt. Auch der Rest ist mehr abstoßend als komisch, ein Detective der bei jeder Leiche kotzen muss und mit den "Resten" auf seinem Kinn durch die Gegend geht, ein Polizist der sein Gebäck in Nahaufnahme vor der Kamera von allen Seiten ableckt bis er es isst.. das ganze Setting wirkt schmierig und ekelig, auch wenn es Absicht sein mag, mich spricht es nicht an und in meinen Augen ist es auch kein gescheiter schwarzer Humor - auch nicht wenn einem Opfer Schädeldecke und Kopfhaut runtergezogen werden und es vor seinem Tod noch schrill schreit und mit den Augen hin und herrollt. Die Story ist genauso platt wie in seinem Vorgänger, wenn nicht noch schlimmer. Fuad kommt in das Zimmer mit der Statue, diese leuchtet auf, Fuad dreht sich um, betet sie an - flup - schon kann das Morden losgehen. Der Rest der Geschichte (die Hochzeit, die Dialoge zwischen den beiden Polizisten) ist auch nicht allzu interessant und geht manchmal schon auf die Nerven. Die Musik hat sich hingegen gebessert und ist nicht mehr so grausam monoton und nervig wie im Vorgänger, die Dialoge hingegen wirken immer noch zu auswendig gelernt, und die Betonungen passen manchmal vorne und hinten nicht. Generell sind die Darsteller nicht das Gelbe vom Ei, manchmal wirken sie durch ihr trashiges Verhalten zwar ganz lustig, aber umso öfter nervt es nur und man wartet sehnsüchtig auf das Ende des Films.
Die Splattereffekte sind wie gesagt ziemlich gut gemacht. Teilweise merkt man das es sich um Gummipuppen handelt (z.b. wenn das Kunstblut spurlos und im Verband davon runterläuft), aber sonst ist das ganze schon okay, manchmal allerdings etwas zu übertrieben und in zu naher Ansicht dargestellt, für meinen Geschmack zumindest.
Letztendlich ist für mich "Blood Feast 2 - All U Can Eat" nur einer von vielen Splatterfilmen, relativ unspektakulär (auch wenn er vom Splatter-Vater erschaffen wurde), teils ziemlich langweilig und schlecht inszeniert. Für Splatter-Freunde sicher eine Bereicherung im DVD-Regal, aber allen anderen ist abzuraten.

3/10

Wirklich lustig war nur die völlig sinnlos rumliegende Leiche in den diversen Szenen =)

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