Review

!!! Das Review enthält Spoiler !!!


Das Familientreffen der Davisons wird unsanft von einer Gruppe mordlüsterner Maskenträger gestört.

Und so nimmt das Schlachten seinen Lauf, sehr viel mehr als das wird nämlich auch nicht kredenzt. Die Geschichte entwickelt sich weder spannungsvoll noch einfallsreich. Die Killer, die zunächst ohne erkennbares Motiv, dafür aber mit Masken ausgestattet (-gähn-), zu Werke gehen, geben ihren Beweggrund im weiteren Verlauf preis und dieser ist ziemlich Standard. Innovativ ist hier nichts, nicht mal im Ansatz.
Das gilt auch für das teilweise hirnrissige Verhalten der Anwesenden. Da wird bei Beschuss von außen am Fenster vorbei gerannt, aber auf die Idee, mal das Licht auszumachen, kommt niemand. Dadurch würde man den Angreifern ja auch das Zielen erschweren und sich wohl der groben Unsportlichkeit verdächtig machen. Und dass es nichts bringt, dass wenn das Haus von mordlustigen Gesellen umstellt ist, mit Anlauf aus der Vordertür zu hechten, lernt man hier auch. Von dem minutenlangen Gekreische ganz zu schweigen.

Dass es so gut wie egal ist, wer hier ins Gras beißt, spricht auch nicht gerade für die Inszenierung. Die Figuren sind ziemlich wurscht, da durch die Bank unsympathisch. Selbst die als Heldin aufgebaute Figur meuchelt zum Ende hin den Liebsten mit einem "Warum nicht?" noch über den Haufen - weil's eh schon wumpe is. Man soll ja nicht aufhören, wenn es schon vorbei ist.
Überraschend blutig ist die Chose aber immerhin ausgefallen, die rote Suppe spritzt und für den anspuchslosen Mainstream-Gorehound dürfte was dabei sein. Mit seinen knapp über 90 Minuten ist das Ganze auch zügig abgefrühstückt.

Fazit:
Fader Slasher, der keine Spannung aufkommen lässt und sich lieber dem Dahinmeucheln der unsympathischen Gesellschaft hingibt. Wer den x-ten Terrorgruppe-mit-Masken-schlitzt-Leute-in-abgelegender-Hütte-auf - Aufguss braucht: bon appétit.

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