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Junge Frau verfügt über magische Kräfte: Per Telepathie kann sie allerhand Schlangen befehligen, um sich an einer Gang zu rächen, die ihre Eltern umgebracht hat. Doch es befindet sich noch etwas anderes Unheimliches unter ihrem Kopftuch...

Völlig notdürftiger Schlangenhorror aus Fernost, der zwischendrin nicht nur einmal vom Spielfilm auf bewegte Bilder umschaltet. In schier unfassbarer Zeitschinderei wird eine ohnehin schon nicht existente Story zum abendfüllenden Stoff aufgeblasen.

Dass es in schwülstigen asiatischen Gefilden kein Problem ist, mehr wie nur einen Sack voll Schlangen zusammen zu bringen, wird in "Devil Woman" ziemlich deutlich dargelegt. Offenbar hat es den Machern jedoch gereicht, die Tiere über den Tisch oder ins Bett kriechen zu lassen, um einen maximalen Gruselfaktor zu erzielen. Hingegen darf die besagte Dame mehrmals mit den Augen leuchten, um die Reptilien in entsprechende Angriffsstellung zu bringen. Immerhin wird dadurch eine ganze Reihe an Gaffern dezimiert, die es sich doch tatsächlich erlauben, der Dame beim Baden zuzuschauen.

Wer mal wieder bis zum Ende durchhält, der kann zumindest eines der blödesten Monster Make-Ups überhaupt bestaunen. Medusa lässt schön grüßen. Die Frage, ob dennoch echte Schlangen ins Haar mit eingeflochten wurden, darf trotzdem erlaubt sein, denn es bewegt sich doch alles ein wenig komisch auf dem Kopf der Hauptdarstellerin.

Mit mehreren Martial Arts-Einlagen wurde merklich versucht, Zeit heraus zu prügeln. Dafür sind die exotischen Kulissen wirklich wunderschön wenngleich die Drehorte eher an die Schauplätze eines französischen Erotikfilms aus der selbigen Ära erinnern. Etwas seltsam unterschwellige Diskrepanzen des Islam gegen das Christentum wurden zudem mit eingebaut.

Alles in allem ist "Devil Woman" in keiner Weise wert, dass man sich mit dem Streifen auseinandersetzt. Völlig ereignislos und einfältig das Ganze. Die wenigen Sekunden an schwachsinnigem Make Up lohnen sich nicht im Geringsten, dieses völlig unbedeutende und tödlich langweilige B-Movie in die Hand zu nehmen.

Minimalwertung.

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