Alle Kurzkommentare


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Deutsche TCM-Variante, deren Ideenarmut einen schier fassungslos macht! Hier rennen einpaar Schicksen ewig durch den Wald oder ein abbruchreifes Haus, ohne dass etwas passiert. Als Highlight wurde die Dinnerszene aus dem besagten Tobe Hooper-Film kopiert und auch den Axtdurchbruch aus "Shining" hat man gleich mit übernommen. Handwerklich bestimmt über dem gängigen Amateur-Niveau, dafür um Jahrzehnte zu spät. Trotzdem müssen solche Drehs wohl einen Heidenspaß machen: Danach gut Bier schütten und gemeinsam über das Ergebnis ablachen! Anders ist die vielfache Produktion von sowas nicht mehr zu erklären! Budgetloser Deutschhorror im Dauerschlaf-Modus! Anscheinend aus Essen, guten Appetit! 

6

Für all diejenigen, die den nächsten Teil von WRONG TURN kaum erwarten können oder diese Art von Hinterwäldlerkannibalenfilmen generell mögen, ist das was. Natürlich sollte man angesichts der Herkunft des Streifens - Independent und auch noch aus good old Germany - seine Erwartungen vorab ein wenig runterschrauben, aber dann kann man durchaus eine Menge Spaß mit ihm haben. Allerdings gehört CANNIBAL DINER nicht gerade zu den blutmatschendsten Vertretern seiner Gattung, sondern begnügt sich oftmals mit Offscreen-Kills. Auch die Masken der Menschenfresser sind nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Auf der Habensseite gibt es aber jede Menge hübsche, knackige Girls zum Anknabbern und eine herrlich unbedarfte 80er-Herangehensweise, bei der jedem Horrorfan warm ums Herz werden dürfte. Ganz zum Schluss, als die wackelige Nachtvisionskamera zum Einsatz kommt, zollt man auch neueren Schockern wie [REC] Tribut.

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