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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 26.05.2013 Kunstfilmangehaucht, Shaky-Cam, Beleuchtung fast im Infrarotbereich... "The Incident" ist schon Geschmackssache, trippelt sich seinen Weg durchs Minenfeld aber ziemlich geschickt zurecht; wie schnell hätte man in die Mindfuck- oder Arthaus-Falle tappen können, aber über weite Strecken wird mit geringsten Mitteln eine düstere Stimmung der Vorahnung aufgebaut, die sich zur Filmmitte hin bestätigt und in Terror mündet. Die Insassen werden so weit dämonisiert, dass ihr Auftreten an Zombies erinnert - insbesondere dahingehend, dass man sich mit etwas Geschick durch ihre Massen bewegen kann, ohne entdeckt zu werden - aber das bewegt sich alles noch im Rahmen künstlerischer Freiheit. *weitere Informationen: siehe Profil
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Die Grundidee des Films ist sicher nicht verkehrt, aber bei der Umsetzung hapert es dann doch. Leider kommt zu keinem Zeitpunkt eine wirklich bedrohliche Atmosphäre rüber und wirklich überraschende Wendungen kann das Drehbuch leider auch nicht liefern, auch sind die Gore Effekte in der Masse recht sparsam ausgefallen und die Schauspieler befinden sich allesamt auf B bis C - Niveau. Alles in einem zähe 85 Min., die man nicht gesehen haben muss.