Review

Es gibt Filme, bei denen man schon nach fünf Minuten merkt, das wird nix. Dazu gehört "Sweet Karma".
Es gibt Filme, die kann man drehen und wenden wie man will, die bleiben Scheiße und man hüllt besser den Mantel des Schweigens darüber. Dazu gehört "Sweet Karma".

Und es gibt Filme, da liest man vorher besser die Inhaltsangabe und lernt sie noch am besten auswendig, denn irgendwelche untalentierte Regisseure bekommen es nicht gebacken, dem Klientel den Inhalt verständlich zu vermitteln. Und dazu gehört auch dieser Kuhdung.

Was dem Zuschauer über eine hölzerne und schwer zugängliche  Story eingepeitscht wird, ist ein vorne bis hinten völlig belangloser Revenge-Streifen, bei dem Karma den Mord an ihrem Vater rächen will. Sie war damals 9 Jahre alt als ihr Vater wurde von einer Domina abgeschlachtet. Ca. 15 Jahre später begibt sie sich nun auf eine "Undercover"-Mission um die Peiniger zur Strecke zu bringen.

Obwohl "Sweet Karma" gerade mal auf eine Laufzeit von 76 Minuten kommt, werden noch total unnötige Nebencharaktere eingebaut sowie eine Lovestory, die den ohnehin lahmen Film noch einschläfender erscheinen lässt. Passieren tut nicht viel, höchstens wer auf Lack und Leder steht, bekommt einige softe SM-Vertätschelungen geboten, bei dem er nebenher abspritzen kann.

Schlechte Schauspieler, ein LSD-getränktes Drehbuch, miese Kamera und eine pornoreife Synchro machen das Anschauen zum Martyrium. Dass es dem Film gänzlich an Spannung fehlt und er nichtmals im Gore-Bereich was zu bieten hat, was wenigstens die sonstige, billige 08/15-Grütze uns als "Highlight" verkaufen will, na, dafür gibt es dann nichtmals einen Trostpunkt.
1/10

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