Meine Erwartungen an den Film waren, wegen recht positiver Kritiken, recht hoch. Die ersten Minuten machen neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung:
Eine Frau wird, tot in ihrem Sessel sitzend, von der Polizei aufgefunden. Ihr Mann saß wochenlang regungslos in der Ecke und starrte seine tote Frau an ...
Was den Zuschauer dann jedoch erwartet, ist ein ziemlich dreister Klau bei "Stephen King"-Verfilmungen, wie "Shining", "Friedhof der Kuscheltiere" und "Misery"! Letztendlich hat man sich hier so ungeschickt angestellt, das das Ganze wie ein unglaubwürdig zusammengemanschter Brei herüberkommt. Teilweise ist so offensichtlich geklaut worden, das man schon wütend werden kann. Was von vornherein auffällt, sind Parallelen zu "Shining": Ein Schriftsteller, der an seinem Buch schreibt und dabei immer mehr zum Psychopathen "mutiert"!
Beim "Friedhof der Kuscheltiere" wurde der tote Junge und der Hund, die plötzlich wieder leben, kopiert und ebenfalls eine Stelle aus "Misery", wo der Mann (hier die Frau) am Bett gefesselt ist, während die Frau (hier ihr Ehemann) den Polizisten an der Haustür abschüttelt, wurden offensichtlich schlecht abgeguckt!
Ganz besonders das Ende wirkt so an den Haaren herbeigezogen, dass man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann.
Wirklich ein ganz mieses Filmchen, ein absolut uninteressanter Mix, bei dem sich nicht im geringsten, auch/oder gerade wegen dem schlechten Klau, Spannung und Atmosphäre einstellen wollen! Muß man wirklich nicht gesehen haben, vielmehr sollte man sich die durchaus gelungenen "King"-Verfilmungen anschauen!