Nachdem mit "Amityville Horror" der erste Hell-House-Horror geboren wurde, gibt es Filme um gruselige Häuser wie Sand am Meer. Man erinnere sich nur an "House on Haunted Hill" usw.. Doch so richtig spannend waren, bis auf wenige Ausnahmen, die wenigsten. Mit "7 Days to Live" wagte sich erstmals ein deutsches Team an die Spukhaus-Idee. Und der Versuch ist mehr als geglückt! "7 Days to Live" dürfte wohl eine der besten Filme des Unter-Genres "Hell-House-Film" überhaupt sein!
Zum einen spielen die Schauspieler geradezu perfekt. Sei es Amanda Plummer als langsam verrückt werdende Ehefrau oder Sean Pertwee als perfekter Ehemann, der langsam zur Bestie wird. Beide spielen ihre Rollen so gut, dass man glauben könnte, sie leben wirklich zusammen in dem Haus. Und auch die Nebendarsteller sind geglückt.
Atmosphäre und Spannung reißen eigentlich den ganzen Film über nicht ab und es entsteht, vor allem durch den knackigen Score, ein wohliges Gruselgefühl, was man ja auch bei solchen Filmen haben will.
Einzig und allein einige Löcher im Drehbuch trüben etwas über das, sonst großartige, Filmvergnügen hinweg!
Fazit: Eine der besten "Hell-House-Filme" überhaupt und ein weiterer Beweis dafür, dass Deutschland auch gute Filme anzubieten hat!
Wertung: 9/10