Bei der Menge an Filmen mit der Beteiligung von Haien bleiben unweigerlich auch echt bescheuerte Ideen an der Mattscheibe kleben. Diverse Köpfe, fliegende Vertreter oder verstrahlte Knorpelfische – gibt es ja alles. In dem von Mark Atkins inszenierten Billigheimer brauchen die Plattenkiemer nicht einmal mehr Wasser. Wie der Titel bereits ankündigt, sind die bezahnten Flossenträger hier im Sand unterwegs. Genauer gesagt am Strand der Insel White Sands, an der irgendein Festival geplant wird.
Mehr muss man über die Geschichte nicht verraten, denn alles dazwischen ist aus dem Baukasten à la Asylum zusammengezimmert. Doofe Leute, schlechte Computereffekte, Vorhersehbarkeit, eine unspektakuläre Optik. Obendrauf gibt es eine ganze Menge an dümmlicher Dialoge, gerade unter Beteiligung von Jimmy Green. Dargestellt wird dieser von Corin „Parker Lewis“ Nemec, der sich das Bild mit Brooke Hogan teilt. Irgendjemanden aus dem Ensemble herauszuheben wäre aber unfair, dazu taugt keiner wirklich was.
Der Rest allerdings auch kaum. Wirklich schlimm ist es, wenn der Film witzig sein will, aber es in jeder Minute vergeigt. Die hilflos eingewobenen Reverenzen an „Jaws“ (1975) tun da ebenso weh.
„Ich kann das wieder in dich reinstopfen.“
Selbst wenn man sich mit der bekloppten Grundidee anfreunden kann, will oder muss, es bleiben noch genug andere ebenso bescheuerte Bestandteile übrig, die „Sand Sharks“ zu einem öden und wenig spaßigen billlig-Schrott machen. Denn er funktioniert nicht mal als Selbstparodie, owoohl er sich nicht sonderlich ernst nimmt. Aber wenn ein Film selbst das vergeigt, dann möchte man einfach nur noch den Sand in den Kopf stecken.