Skippy, der geborene Loser, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als seine Traumfrau, das Filmidol Julia Fontaine, öffentlich einen neuen Freund und Begleiter für die anstehende Oscar-Verleihung sucht, beschließt er selbst nach Hollywood zu gehen. Mit einem gestohlenen Porsche macht er sich auf den Weg in die Traumfabrik. Einmal im Süden angekommen, vermasselt Skippy so ziemlich jeden Job, den er ergattern kann, schafft es aber schließlich doch bis zum Casting für Julias Traummannsuche.
Für die Deppenkomödie Skippy braucht man schon eine sagen wir mal besondere Art von Humorverständnis. Der Film ist freigegeben ab 6 Jahren, aber selbst diese niedrige Meßlatte unterlaufen die kindliche Scherze, die hier geboten werden, meist noch mühelos, ich würde es am ehesten mal mit einem Niveau-Limbo beschreiben. Gegen unsere Intelligenzbestie mit dem modischen Geschmack eines Papageis und den Haaren eines explodierten Hamsters wirkt sogar der typische Adam Sandler Filmcharakter wie aus Einsteins Nachfahren gegossen. Es lebe das kindliche Gemüt.
So darf sich der mir unbekannte Comedian durch diverse Jobs kaspern. Da springt zwar ab und an ein kleiner Grinser bei raus, aber die meiste Zeit möchte man sich doch lieber aufgrund des infantilen Slapstick mit der Hand an den Kopf patschen. Allein die peinliche Bruce Lee Imitation regt doch eher zum Fremdschämen an und man hofft innerlich, das der gute Bruce da oben das nicht mitbekommen hat. Der geringste Vorwurf geht dabei sogar noch an die weitgehend unbekannten Darsteller, die mit ziemlicher Sicherheit die Regieanweisung bekommen haben sich durch überdrehtes Overacting zum Affen zu machen. Sowas ist einfach nur Fernsehen für Grundschüler, da hilft auch Danny Trejos Kurzauftritt nicht darüber hinweg.
3/10