Eine insgesamt gute Umsetzung des Buches.
Nicht perfekt, aber doch weitaus besser als so manch andere Buchverfilmung.
Den Part der "Emma" hätte man aber noch ein wenig mehr hervorheben können, sie verblasst ein wenig gegenüber dem Buch.
Ansonsten ist alles okay.
Die Musik ist mystisch und gibt dem ganzen eine besondere Note.
Doch diese bekommt der Film auch allein schon durch seine visuelle Art der Inszenierung.
Alles ist verspielt, mit allem wird experimentiert.
Sei es nun mit Licht und Schatten, Farbe und Dunkelheit oder Verzerrungen und Spiegelungen.
Es gibt kaum eine Szene in der Regisseur Yim-Ho nicht ein Stilmittel der besonderen Art benutzt hat.
Doch passen jene wunderbar zum Film und unterstreichen die Intensität der Sinne, was ja auch eine wichtige Komponente im Film ist.
Die Darsteller machen allesamt ihre Sache sehr gut.
Und besonders Jordan Chan sticht hervor.
Sonst spielt er meist seine Rollen souverän aber nicht herauststechend.
Doch hier kann er satte Symphatiepunkte kassieren mit seiner Darstellung des "Louie".
Fazit: Jeder der das Buch liebt, wird sich den Film sowieso ansehen.
Alle anderen die auf experimentierfreudiges, symphatisches Kino stehen und nicht immer nur Action wollen, können ruhigen Gewissens einen Blick riskieren.
Schön.