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Die junge, hübsche Wei wird von ihrer Familie, Vater, Mutter und Schwestern, nur schickaniert, psychisch gequält und ausgegrenzt. Der einzige Halt und Lichtblick in ihrem trostlosen Leben ist ihr Freund Kei, der einzige Mensch, der sie liebt und gut behandelt. Eines Tages, wird all das Schlimme, das Wei tagtäglich erdulden muss noch viel schlimmer, sie wird von ihrem Vater brutal vergewaltigt. Total verstört und verängstigt, flieht die junge Frau fürs Erste zu ihrem Freund. Als sie schliesslich wieder nach Hause kommt, glaubt ihr natürlich weder die Mutter noch die Schwestern ihre Geschichte, alles wird noch schlimmer. Als Wei erneut von ihrem Vater aufs Uebelste bedrängt wird, erschiesst sie ihn mit Kei's Revolver. Die jahrelang aufgestaute Wut entlädt sich nun explosionsartig in der jungen Frau, sie löscht blutig und ohne Erbarmen ihre ganze Familie aus.
Die erste Hälfte des Films glaubte ich tatsächlich bald, ich schaue mir hier irgendeine birnenweiche, überdrehte Komödie der Marke Asia-like an. Der zweite Teil erwies sich dann als Cat. III Schocker mit allem was dazu gehört. Es ist nun so, das der Film mit dem schrecklichen Fund der massakrierten Familie beginnt und dann in Rückblenden die tragische Geschichte von Wei geschildert wird. Anthony Wong spielt eine Dumpfbacke von einem Polizisten der den Fall untersuchen soll, wohl aber lieber etwas anderes an der hübschen Wei untersuchen möchte, macht er doch den Eindruck, das ihn Frauen bedeutend mehr interessieren als der Mordfall.
"Daughter of Darkness" ist ein ungewöhnlicher Film, eigentlich ein Rape and Revenge Film, ist er aber quasi ein Mix aus doofer Komödie, ziemlich harten Vergewaltigungsszenen und blutigen Morden. Es ist ein bisschen schwierig zu beschreiben, was der Film für einen Eindruck hinterliess, am besten mal selber anschauen, zumindest die, die an dieser Art Asia-Film interessiert sind.

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