Review

Einst große Namen verheizt in einem seichten Movie mit wenig positiven Stellen.
So oder so ähnlich könnte die Beurteilung in einem der Standartwerke für diesen Streifen lauten. Aber gehen wir in die Details:
Basil Rathbone wird zu Recht für seine Darstellung gelobt; ihm zur Seite spielt ein vielseitiger Akim Tamiroff; der Rest blieb für mich blass. Dies liegt aber nicht zuletzt am lauen Drehbuch, dessen Inhalt der ambitionierte Cineast schon X-mal gesehen hat und X-mal besser. Mir fiele für fast jeden der im Film bunt zusammengemixten Storyschnipsel ein Streifen ein, der das Thema besser präsentiert hat und das ist ein wirklich schlechtes Zeugnis für einen Film.
Freilich gibt es auch einige Lichtblicke: Unbestritten ist die voll gezeigte OP am offenen Hirn für die Zeit etwas besonderes. Auch die wissenschaftlichen Thesen (unterschiedliche Sektoren des Hirns sind für unterschiedliche Funktionen des Körpers zuständig) sind in Ansätzen in Ordnung und nicht so krude wie man das sonst aus dem Genre gewohnt ist. Durchaus haben wir auch einige interessante Kameraperspektiven und der Stunt mit dem brennenden Rücken der Dame gegen Ende ist gut umgesetzt.
Aber ich bleibe dabei, dass ein Film ohne gute Story nicht viel wert ist, denn darum geht es beim Film maßgeblich: gute Geschichten für den Zuschauer interessant zu erzählen. Das ist hier nur bedingt gegeben - da können die großen, versammelten Namen nicht darüber hinwegtäuschen.

Folgerichtig unterdurchschnittliche 4 Punkte, die aus Sicht eines Genrefans schon eine verdiente Klatsche sind.

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