Review

"Schrei nach Freiheit" beginnt im Vorspann mit einem verkleinerten Bild. Warum das so ist, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wahrscheinlich soll es dem Umstand, dass dieser Film auf Tatsachen beruht, Ausdruck verleihen. In diesem recht einfühlsamen Drama wird über den südafrikanischen Aktivisten Steven Biko (Denzel Washington) und seiner Beziehung zum Zeitungsredakteur (Kevin Kline) erzählt. Beide Hauptdarsteller kommen dabei sehr überzeugend herüber und liefern eine bewegende Darstellung. Besonders interessant sind die Kommentare von Biko, der sehr wortgewand ist. Diese Wortduelle enthalten teilweise sogar ein wenig Humor.

Im ersten Teil des Streifens geht es hauptsächlich um die tragische Figur des Steven Biko. Dies macht den Film auf Grund seiner Authentität auch sehenswert. Nach Bikos Tod dreht sich dann alles um den Journalisten und dessen Bemühungen, mit seiner Familie das Land zu verlassen. Dieser Fluchtversuch wurde recht spannend in Szene gesetzt und man bleibt vor allem auch weiterhin dem Grundthema der Geschichte (Apartheid) treu. Untermalt wird das Ganze mit stimmungsvoller Musik.

Der Film stellt den Terror in Südafrika Ende der siebziger Jahre überzeugend dar. Wer sich für Geschichte oder Dramen interessiert, kann hier bedenkenlos zulangen!
gute 6 Punkte

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