5
Zuerst stellt sich CASSADAGA als langsames Drama mit gelegentlichen Schockmomenten vor - und könnte bis dahin noch eigene Wege bestreiten. Doch ab der Geisterbeschwörung am runden Tisch ist es doch nur wieder die uralte Story von der heimgesuchten jungen Frau, die den Verstand zu verlieren droht und bald nicht mehr zwischen Realität und Vision/Tagtraum unterscheiden kann. Und von der Sorte Horrorstreifen gab es in den vergangenen paar Jahren einfach schon so entsetzlich viele. Ich wundere mich immer, warum ein Geist, der einen Lebenden um Hilfe bittet (mal wieder: Aufklärung seines Todes, Strafe für seinen Mörder) sich immer so widerlich und undankbar aufführen muss. Zum späten Serienkillerplot: Die menschliche Marionette ist ja mal krass, doch sie gehört in einen besseren und weniger aufgeblähten Film.