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Fantasy-Mittelalter-Massaker à la The Asylum. Was soll man da erwarten? Dieses möglicherweise als Ripoff-Antwort auf die zeitnah gestartete Erfolgsserie GAME OF THRONES gedachte Werk kommt mit Drachen, Gargoyles, untoten Piraten und Flüchen allerdings dermaßen bescheuert und zugleich kurzweilig daher, dass es schon beinahe wieder eine Freude ist. Filmtechnisch ist das Ganze selbstverständlich wieder einmal unter aller Kanone. Und nach so etwas wie einer Logik darf man in den Handlungsabläufen und den sich ständig ändernden Motiven der Mitwirkenden natürlich auch nicht suchen, da bekommt man bloß Kopfschmerzen. Aber immerhin sind die Aufnahmen inmitten von britischen Burg(ruin)en nett, die CGI-Monster für die Verhältnisse der Filmcompany sogar ganz ordentlich getrickst und mit der feschen, vor Morden oft Liedchen summenden Assassine ist sogar eine LARP-würdige Figur mit von der Partie.