Eine nette Komödie um einen sehr stressigen Tag. Michelle Pfeiffer spielt eine alleinerziehende Mutter, die mit einem liebenswerten kleinen Bengel der Güteklasse "Giovanni Frezza" beglückt ist. George Clooney spielt einen Vater, bei dem kurzfristig seine Kätzchen-liebende Tochter für eine Woche geparkt wird. Beide sind geschieden & die Kinder gehen in dieselbe Klasse, wobei sie einander noch nie begegnet sind. Also, die Eltern, nicht die Kinder.
Das ändert sich an diesem Morgen, als sie die Fähre verpassen, auf welcher die Schulklasse zu einem Ausflug unterwegs ist. Mit den nervenden Kids an der Seite gilt es jetzt, die beruflichen & familiären Herausforderungen des Tages zu bewältigen, was natürlich leichter fallen würde, wenn sie einander helfen, obwohl sie sich erstmal so gar nicht ausstehen können.
Belle Michelle & der schöne Schorsch kabbeln sich also den ganzen Tag über, auf eine harmlose & charmante Weise, die eher an Komödien der 1950er-Jahre erinnert als an das zeitgenössische Kino. Die kleinen Monster... äh... ich meine, die lieben Kinder werfen ihnen dabei allerlei Knüppel zwischen die Beine, was teilweise nervt, teilweise jedoch auch witzig ist.
Neben den beiden gut aufgelegten Stars in der Hauptrolle laufen einige bekannte Gesichter rum, darunter auch Charles Durning & Amanda Peet. Wie der Film enden wird, steht von Anfang an fest, aber der Weg dorthin ist überwiegend amüsant. Und so ist Tage wie dieser... recht vergnügliches Wohlfühlkino, dem etwas mehr Pfeffer nicht geschadet hätte.
6,5/10