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Ein mit der wackeligen Handkamera gefilmter Reisetrip, grüne Nachtvision im Dunkeln und Stress, der die Freundschaft auf eine harte Probe stellt - soweit ist alles fast wie bei THE BLAIR WITCH PROJECT. Aber SKEW geht sehr wohl auch eigene Wege, lässt z.B. das Filmen zur Sucht und Obsession des Mannes hinter der Kamera werden, was dann auch endlich einmal die lückenlose Fülle an gedrehtem Material glaubwürdig erscheinen lässt. Dass die Kamera quasi selbst zur Quelle allen Übels wird, ja sogar als Waffe direkt eingesetzt werden kann, ist auch mal was anderes. SKEW mag nicht immer als ein plausibles und stringentes "Dokument" durchgehen, doch seine paar kleinen Twists und Kniffe eröffnen ihm die Möglichkeit, wirksame Schockeffekte zu platzieren - und das in einem längst festgefahrenen Subgenre. Wenn der Fluch der tödlichen Spur doch nur mit einem knackigeren Ende versehen worden wäre...

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