Die paranormalen Aktivitäten gehen nach dem Sensationserfolg im Jahr 2007 mittlerweile in die dritte Runde. Naja, bei mir ist es schon Nummer 4, da ich auch den japanischen Ableger mitnahm. Im dritten offiziellen Teil wird die Vorgeschichte der beiden Geschwister Katie und Kristi erzählt, quasi der Ursprung allen dämonischen Übels in ihrer Kindheit.
Natürlich bekommt der Genre-Freund das geboten, was er erwartet. Mit der umgebauten Ventilator-Kamera, die permanent zwischen zwei Zimmern herschwingt, kommt sozusagen "neuer Schwung" in die Bude. Auf solch simple Ideen muss man erst mal kommen. Dieser Effekt muss natürlich für viele Spuk-Szenen herhalten und sorgt auch für flaue Gefühle im Magen.
Trotzdem machen sich allmählich Abnutzungserscheinungen breit und ich fühlte mich nicht mehr wirklich gesättigt von dem dritten Ableger. Auch wenn das Ende mit der Okkultismus-Schiene gelungen ist, die Schockeffekte sitzen und mittlerweile auch mal ganze Zimmer von den bösen Geistern zerlegt werden, fehlt irgendwie das gewisse Etwas.
Vielleicht liegt es irgendwie daran, dass es wirklich immer nach dem gleichen Schema geht und die Wohnungen als Tatorte nicht gerade abwechslungsreich wirken. Da hat mich beispielsweise "Atrocious" mehr beeindrucken können. Von dem Orgasmus, den ich bei "Insidious" auf die Couch spritze, will ich erst gar nicht sprechen.
Also, wer die Reihe mag, wer wie ich vom stahlharten Knüppler in den Pussy-Modus schalten kann, wird sich auch beim dritten Teil ordentlich unterhalten fühlen. Nur der Hype ist mittlerweile weg.
7/10