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Sah es anfangs noch so aus, als gäbe es an der Heartbreak High Gewalt, Drogenmissbrauch und ein immenses Konfliktpotential durch die vielen unterschiedlichen sozialen und ethnischen Hintergründe der Schüler, so wurden all diese unangenehmen Themen schon bald fallen gelassen und durch die üblichen harmlosen Beziehungskisten ersetzt. Selbst der Klassenrabauke wurde plötzlich zum sympathischen Spaßvogel und durfte - wie überaus glaubwürdig - schließlich mit seiner angebeteten Motorradbraut-Lehrerin in Liebe vereint auf einem Bike in die hausaufgabenlose Freiheit düsen. Alles war nur noch bunt, brav und schnuckelig. Damit verlor diese australische Serie ihren Reiz und unterschied sich kaum noch von vergleichbarer US-amerikanischer Massenware, wo sich auch immer nur alles um Herzschmerz, Betrug und Versöhnung dreht. Die letzten Folgen liefen hierzulande mangels Zuschauern gar nicht mehr.

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