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Eine Schulklasse begibt sich in Begleiters ihres Lehrers (John Sham) auf eine Art Klassenausflug. Dieser geht auf eine der vielen kleinen Inseln Hongkongs. Der Lehrer kann sich noch gut daran erinnern, denn vor vielen Jahren war er bereits einmal da. Er möchte die ganze Schönheit auch seiner Klasse zugänglich machen. Jedoch ist die Insel im Laufe der Jahre nahezu ausgestorben. Nur eine Bande von einer Inzestfamilie lauert jetzt noch darauf, den jüngsten, retardierten Bruder zu verheiraten. Dafür haben sie jetzt eine Menge Auswahl bekommen. Als die Klasse die Insel näher untersucht, ahnt sie schon, daß hier etwas nicht stimmt, aber dann ist es schon zu spät, denn das Schicksal nimmt seinen Lauf und nur wenige werden die nächste Nacht überleben ...

Regisseur Leong erschaffte mit THE ISLAND einen heftigen Backwoodslasher erster Güte. Dieser steht seinen amerikanischen Kollegen dieser Zeit in nichts nach. Besonders gefällt der allmähliche langsam kriechende Zer- und Verfall der anfangs noch schmucken Insel zu einem Klumpen aus Alptraum und Angst.

Dabei ist die werte Bruderschaft an einigen Stellen so schmierig und abartig gezeichnet, daß der Schmalz schon beinahe aus dem Fernseher läuft. Wirklich eklig, aber der Rolle unbedingt zugetan. Am liebsten möchte man nach Sichtung direkt unter die Dusche hopsen.

Auch der Spannungsaufbau wird im Laufe des Streifens gnadenlos vorangetrieben, um dann im letzten Drittel regelrecht nach allen Mitteln der Kunst zu explodieren und seine seine Protagonisten in dem finalen Kampf um ihr Leben antreten zu lassen. Und dieser Kampf wird nicht so schnell vorüber sein.

Für Freunde gut gemachter Hack 'n' Slay- Filme ein Muß! Auch wer Johnnie mal in einer ernsten Rolle sehen möchte, hat hier die Gelegenheit. Klasse!
8/10

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