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George A. Romeros erster Kultschocker - er veränderte die Welt.

Mit diesem Film eröffnete sich ein neues Horrorgenre - das der Zombies! Ganz bestimmt ist "Night of the living Dead" kein typischer Zombiefilm, sondern eher ein alter Grusel ala Hitchcock.

Vermisst werden hier sicher die kannibalistischen Splatterszenen, die aber in Romeros Nachfolgern Dawn und Day MEHR zum Ausdruck kommen sollten.

Eine kaum auszuhaltende düstere Atmosphäre und gewalttätige Szenen sind das Herz des Films. Obwohl der Kinoschocker schon über 30 Jahre alt und schwarz/weiß ist, gehört er noch immer zu den größten Horrorfilmen der Geschichte.

Das soziale Umfeld der Hausbewohner ist natürlich stark und deutlich geprägt, man sieht Konflikte, Streit und die Panik der Menschen. Romero hat das auch in Dawn und Day, seinen nächsten Zombiestreifen, sehr zum Ausdruck gebracht.

Das Verblüffende ist, dass der Film zum Teil auf einer wahren Begebenheit beruht: Romero las in den Zeitungen was von "Lebenden Toten". Für dieses Phänomen war anscheinend das Militär verantwortlich, das durch Giftmüllablagerungen und anderen illegalen Aktionen allen Schein nach etwas mit Toten zu tun hatte.

Heute noch ist von dieser Seite keine Stellung gekommen. Was jetzt an diesen Geschehnissen und Vorkommnissen wahr ist, kann ich natürlich nicht sagen, Fakt ist, dass "Night of the Living Dead" eine Genreklassiker ist und unbedingt gesehen werden muss.

Auch folgte in den 90ern ein Remake von Special-Make-Up-Effekt-Künstler Tom Savini persönlich, das meiner Meinung nach sehr gelungen ist.

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