"Night Of The Living Dead" ist George A. Romeros erster Film und somit das Urgestein des Zombiegenres.
Dabei gelangt die Protagonistin, dessen Bruder von einen Untoten ermordet wurde ,in einen entlegenen Haus und trifft dort eine andere (andersfarbige) Person. Nach und nach treffen sich andere Protagonisten ein, welche versuchen, sich in Sicherheit zu bringen und die Flucht vor den Untoten zu planen.
Dabei musste Romero mit relativ wenig Budget drehen, was man den Film auch ansieht. Die Zombies wirken dabei schon etwas lächerlich und dämlich. Dabei überzeugen aber die Schauspieler auf ganzer Ebene und zeigen eine tolle Leistung. Die Konflikte zwischen den einzelnen Protagonisten sind absolut packend und spannend inszeniert. Auch die Enge in dem Haus sorgt für leichte Klaustrophobie. Aber schocken können die Szenen wirklich nicht mehr, man ist heute Härteres durch die allmähliche Abgestumpftheit gewöhnt. Dabei ist aber vor allem die Szene mit dem Zombiekind absolut genial und sorgt schon für angenehme Schauer. Zu betonen ist aber vor allem die Kritik am Patriotismus, an Rassismus und Frauenfeindlichkeit und lässt somit den Eindruck entstehen, dass dieser Film wirklich etwas auszusagen hat. Dies ist Romeros größte Stärke in diesen Kultstreifen und macht ihn somit doch zu einen Muss für jeden Horrorfan. Auch die Stummfilmästhetik hat ihren absoluten Reiz und sorgt für Atmosphäre. Im Endeffekt somit kein weltbewegender Film mehr, aber durchaus ein nostalgischer Streifen, den man sich gerne auch ein zweites mal anguckt.