Review

Inhalt:
USA: Nach einiger Zeit kehrt Claire Goodman (Elizabeth Barondes) zurück in ihre Heimatstadt Hanford wo ihr Vater, Bürgermeister William Goodman (Gary Lockwood), gerade den Bau eines neuen Einkaufszentrums feierlich ankündigt. Bei Williams Rede trifft Claire Dillon Hale (John Mese), der seit einer Woche als Vorarbeiter für William tätig ist.
Dillon selbst hat gerade Probleme mit Danny (John Hawkes), einem der Arbeiter.
Danny selbst ist nicht gerade das was man eine motivierte Arbeitskraft nennen kann und Dillon würde ihn gerne feuern doch da der Vater von Danny ein guter Freund von William Goodman ist wird nichts aus der fristlosen Kündigung.

Claire lädt Dillon zu einer Feier der Goodmans ein wo er Williams Brüder und ihre Familien trifft:
Den örtlichen Sheriff Frank (Stephen Root), Thaddeus (Bruce Glover) den Priester der Kleinstadt und George (Dirk Blocker), der seit dem Tod seiner Frau die gemeinsame Farm alleine weiterbetreibt. Auch entdecken Claire und Dillon ihre Gefühle füreinander.

Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch keiner das Danny und einer seiner Kumpel (natürlich besoffen) mit einem Fahrzeug quer durch das Maisfeld der Goodmans, wo das Einkaufszentrum gebaut werden soll, brettern.
Dabei beschädigen die Beiden eine alte Steinplatte die im Boden verborgen war. Und das mit gutem Grund: Vor ca. 100 Jahren gründeten die Goodmans Hanford. Doch der Boden war öd und trocken, nicht für die Ernte geeignet.
Krankheiten, Hunger und Pestilenz herrschten.
Silas Goodman, der geistliche Leiter der Gemeinde, konnte nicht mehr als seinen Leidgenossen Mut und Zuversicht predigen.
Doch dann tauchte eines Tages ein Fremder auf, ein Hexenmeister (John Lazar). Dieser machte Silas das Angebot die Felder fruchtbar zu machen, dafür zu sorgen das die Brunnen niemals vertrocknen würden.
Aber unter der Bedingung im Dorf leben zu dürfen, in Freiheit niemals verfolgt zu werden egal was er tun würde. Silas willigte ein. Der Hexenmeister hielt sein Versprechen doch es stellte sich heraus das er ein Hedonist der extremen Sorte war: Er veranstaltete Massenorgien bei denen er u. a. auch Silas Tochter mit einbezog.
Und so beschlossen Silas und der Rest des Dorfes den Hexer zu strafen.
Sie stahlen sein Zauberbuch und kreuzigten den Fremden im Maisfeld der Goodmans. Seine sterblichen Überreste beerdigten die Dorfbewohner unter der betreffenden Steinplatte und stellten als Wahrnung eine Vogelscheuche auf. Und nun ist die Seele des Hexers frei, fährt in die Vogelscheuche  und beginnt in deren Gestalt (Howard Swain) seinen Rachefeldzug an den Goodmans und jedem der ihm dabei in die Quere kommt...


Meinung:

Kein Geringerer als Jeff Burr (Die Nacht der Schreie, Stepfather 2, Straight into Darkness) führte bei diesem netten kleinen 90-er Jahre Horrorfilm Regie. Hier stimmt einfach alles Schauspieler, Soundtrack, Effekte.
Auch atmosphärisch macht der Film viel richtig:
eine verlassene Kirche, dichte Maisfelder, abgelegene Farmhäuser.
Die dt. DVD verfügt eine gute Bildqualität und auch die dt. Synchronisation ist sehr gut. Night of the Scarecrow werden manche Fans des Genres nicht gerade unter den Klassikern des Horrorkinos einordnen.
Doch Burr´s Film kann man sich zum immer wieder mal anschauen in die heimische DVD-Sammlung stellen.

Fazit: Ein B-Film der A-Klasse den man am Besten (versorgt mit Pizza und Cola) am heimischen Bildschirm betrachtet. (10/10)

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