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Die in sich abgeschlossenen Storys sollen an die alten Pulp-Kriminalromane erinnern, die stets ohne Umschweife auf Sex und Gewalt zusteuerten. Darum wird in jeder Episode so viel an nackter Haut und Brüsten gezeigt, wie es die Regeln für das US-Kabelprogramm am späten Abend nur zulassen. Auch die eine oder andere blutige Erschießung ist dabei. Präsentiert werden die simpel gestrickten Am-Ende-dreht-meist-die Frau-den-Spieß-um-Geschichten von so einer Art sexy Cryptkeeperin, die mit ihren flachen Wortspielen und ihren allzu nuttigen Outfits beinahe wieder deplatziert und als Stilmittel irgendwie "altmodisch" wirkt. Auch auffällig: Für eine Serie, die sich FEMME FATALES nennt, sind die Frauen seltsamerweise im Verhältnis 50:50 Opfer und Täterinnen. Fazit: Nicht wirklich der Erotikthriller-Kick, zumal die Qualität der Ausgaben erheblich schwankt.