Review

Da marschier ich so durch die Videothek meines vertrauens, suchend nach nem netten B-Actioner zum ausklingen lassen des Tages, schau durch die Regale und da schaut sie mich grimmig vom Cover der Blu-ray Hülle an. Steve Austin und Danny Trejo. Nicht allzu lange überlegt den Film geschnappt und ab in den Player damit... um dann leider nach gut 90 minütiger Laufzeit, zu mir selbst zu sagen... " was hab ich da bloß erwartet"...
Denn schon der letzte Film welcher von Terri Miles realisiert wurde "Dawn Rider" hatte mir schon nicht gefallen.

Rick Varrett ( Steve Austin) ist sauer. Nachdem seine Famile kaltblütig ermordet wurde, sinnt er auf Rache und begibt sich auf seinem Rachefeldzug gegen die Killer in die Kleinstadt Hope. Dort angekommen merkt er schnell das die Bewohner der Stadt ganz im Gegensatz zum Stadtnamen eher hoffnungslos sind, da eine brutale Biker-Gang angeführt vom skrupellosen Drake ( Danny Trejo) die Stadt in ihrer Gewalt hat. Selbst der Sheriff legt sich lieber nicht mit ihnen an. Es dauert nicht lange und Rick muss sich mit der Gang anlegen.

Während es Dwayne "The Rock" Johnson es immmermal wieder auf die große Kinoleinwand schafft, scheint sich Austin mit Direct-to-Video Produktionen abzugeben. Manchmal kommt dabei was wirklich gutes wie "The Condemned", manchmal etwas ansehbares wie "Tactical Force" oder leider eben soetwas wie der hier besprochene "Recoil" heraus.
Denn leider konnte mich der Film  nicht wirklich überzeugen.
Hört sich die Story noch so an als könnte man sich auf einen Rachethriller in guter alter 80er Jahre Tradition freuen, bietet der Film leider viel zu wenig Action und auch der Hauptdarsteller darf kaum kultige Sprüche vom Stapel lassen, wie man sie von den Stallone´s und den Schwarzeneggers der guten alten Zeiten so kannte.
Zu viele längen Strecken den Film zu sehr und lassen schnell langweile aufkommen so das man der Versuchung wiederstehen muss die Vorspultaste zu betätigen.
Wenn es dann man zur Action kommt, welche sich hauptsächlich auf Prügeleien fixiert, ist diese leider zu kurz und unspektakulär, sodass ich mich wie so oft gefragt habe, wenn ein Wrestler die Hauptrolle hat, wieso da nicht mehr geboten wird.
So treibt der Film dann so hin, bis zum Showdown der mich dann wenigstens ein bisschen gnädiger stimmen konnte da dieser doch etwas interessanter gemacht wurde als die anderen Kloppereien.

Darstellerisch beschränkt sich Austin wie leider so oft auf einen maximal zwei Gesichtsausdrücke und große Emotionen sucht man vergeblich. Trejo ist da schon etwas besser und spielt den Bösewicht routiniert wie eh und je.

Fazit:
Leider wiedermal einer der schlechteren Austin Filme, der Fans von B-Actionfilmen entäuschen dürfte. Zu kurz gehaltene, unspektakuläre Action, keine erwähnenswerten Storytwists und coole one-liner sucht man vergebens.
Durch den Showdown rettet der Film sich gerade noch so auf 3 Punkte.

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