Review

Story:
Eigentlich eine profane Story. Ein Mann will den Tod seiner Frau rächen und zieht mit einem "Dämon" begleitet auf seinen blutigen Rachefeldzug.

Umsetzung:

Die eigentlich klischeehafte Handlung wurde genial Umgesetzt und wenn man sich auf dem Film einlässt verschlägt es einem die Sprache. Jede Szene ist so bizarr das man den ganzen Film über ein großes Fragezeichen über den Kopf hat. Kulissen ändern willkürlich, Handlungen und Dialoge machen auf dem ersten blick keinen Sinn und im Gesamtkonzept noch weniger aber dann irgendwie doch. Eine normale Umgebung kommt in dem Film nicht vor und die wenigen Personen die auftauchen sind alle entstellt oder haben komische Frisuren *hust* Auf die eigentliche Handlung wird kaum eingegangen, sie ist mehr eine Randnotiz. Wie schon anfangs kurz angedeutet ist es mehr ein aufeinanderfolgen bizarrer Szenen, welche im Gesamtkonzept eine eigene Handlung ergeben, die wohl jeder Konsument des Streifens eigens Interpretieren wird/kann. Ähnlich wie bei Begotten oder im Ansatz bei Dellamorte Dellamore.  Wobei man diese Filme damit schlecht vergleichen kann. Dennoch macht er einen ähnlich Sprachlos.  Die Umgebung ist immer dunkel gehalten, was ich normal an Filmen hasse aber in diesem Streifen passt das düstere wie die Faust aufs Auge und es wird wohl auch ein wenig kaschieren das es sich hier um Low-Budget handelt.
Der Film hat nicht nur eine Gorettechnisch hohe brutalität auch zwischenmenschlich ist er eiskalt. In dem Film gibt es keine zwei Personen die zusammenarbeiten oder verschont werden. Einzig Adam Chapler und sein Dämon arbeiten zusammen.  

Effekte:

Die Effekte sind für die Verhältnisse sehr gut gemacht, und jeder der den Trailer gesehen hat weiß wohl was einen Erwartet. Die Zeitlupen und Zeitrafferszenen machen eine gute Figur wobei sich manche damit nicht anfreunden können.  Ich weiß nicht ob die geschnittene Fassung im Konzept einen ähnlichen Eindruck macht,  aber während viele Filme in sinnlosen geschlachte ausarten, schafft dieser Film das als Hilfsmittel zu verwenden um nochmehr an den Film zu fesseln.  Auch wenn Goretechnisch absolut übertrieben wird hat es immer noch etwas künstlerisches an sich.

Sound:

Die musikalische Untermalung in diesem Film setzt nochmal eins obendrauf.  Wie ein Fabio Frizzi im Jahre 2011.

Fazit:
Der Film ist mit Genial treffend beschrieben. Wobei ich etwas zurückrudern muss, da er wohl nicht jedermanns Sache ist. Seine bizarre Machart ist eher Geschmackssache, und manche Szenen haben Längen, die wie ich finde hier jedoch ins Gesamtwerk passen. Aber alleine Goretechnisch hätte er schon 7/10 Punkten verdient.
Ich war von Trailer begeistert und der Film hat die Erwartungen bei weitem übertroffen, auch wenn ich was komplett anderes Erwartet hatte. Da der Film jedoch so viele Fragen aufwirft komme ich am Ende nicht drumherum ein wenig zu Spoilern. (was eigentlich dem Film nichts ausmachen sollte)
10/10!!!

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