Alle Kurzkommentare


3

Adam Chaplin…. ein Film, der mir als blutigster Horrorfilm aller Zeiten serviert wurde. Und ich gebe zu, hier fliesst eine ansehnliche Menge des roten Lebenssaftes und hier und da sind auch der oder andere Handmade Effekt aus zu machen. Und damit hat es sich auch schon mit den Pluspunkten. Der Rest ist ein sinnloses Aneinandergereihe von Szenen, die nicht selten an Realverfilmungen diverser Mangas erinnern. Was speziell an Kamera und Schnitt sowie an Kampf Choreographien und, nicht zuletzt, den sich darin befindlichen Charakteren auffällt. Hinzu kommt eine nervige Selbstdarstellerpose von Hauptdarsteller und Regisseur Emanuele de Santi, die sich nur noch mit der von Dani Filth in Cradle of Fear vergleichen lässt. Wer also mit Filmen im Manga-Musikvideo-Splatter-Style was anfangen kann, sollte hier ruhig mal ein Auge riskieren. Von mir gibt es nur Punkte für den Splatter, mit dem Rest konnte ich nichts anfangen.

8

Das ist ein bemerkenswerter spanischer Indy-Beitrag, ein auf Film gebannter stylisher Trip durch einen vibrierenden Irrgarten aus Finsternis und fahlem Neonlicht und obendrein eine triefend rote Blutbombe. Die brachiale Gewalt und die postapokalyptische Welt voller Freaks und Mutanten scheinen stark von diversen japanischen Animes, die gerade auch in Spanien immens beliebt sind, beeinflusst worden zu sein. Insbesondere FIST OF THE NORTH STAR muss es Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Emanuele De Santi angetan haben, denn ADAM CHAPLIN könnte phasenweise glatt als adäquate Realverfilmung von eben diesem durchgehen, etwa wenn menschliche Körper von superschnellen Schlagsalven förmlich zerfetzt werden. Es suppt ganz gewaltig und die Masken und Effekte liegen oftmals schon weit über Amateurniveau, z.B. beim Brandopfer-Make-up. Ein bisschen THE CROW steckt auch noch mit drin.

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