Auch wenn man sich zu Recht fragen mag, warum es nötig ist nach nur zwei Jahren ein Remake eines wirklich guten Filmes ("Verblendung", 2009) zu drehen: David Fincher gelang mit seiner Neuauflage jedoch ein ebenso sehenswerter Thriller, der dem schwedischen Original kaum nachsteht. Ähnlich stimmungsvoll wie das Original, sehr intensiv in der Darstellung und ein wenig ausgiebiger die psychologischen Aspekte betrachtend lohnt sich das Anschauen. Beide Verfilmungen beruhen auf dem Weltbestseller von Stieg Larsson, doch Finchers Werk orientiert sich zudem stark auch an der vorherigen Verfilmung. - Sehr gutes Remake, das auch für Kenner des schwedischen Originals einen interessanten Vergleich darstellen dürfte.