Review

Nach dem Erfolg vom „One-armed-Swordsman“ brachten die Shaw Brothers zwei Jahre später den Nachfolger heraus. Selten genug kommt es vor, doch dieser Nachfolger kann das Niveau des ersten Teils locker halten.


Fang Gang (Wang Yu) trainiert zwar noch immer, ist aber mit Leib und Seele Farmer, wie er es seiner Frau versprochen hat. Doch lange hat er nicht Ruhe, als er von zwei Schwertkämpfern zu einem Turnier eingeladen wird. Das Turnier wird von einem unbekannten Meister veranstaltet, der 8 „Dämonen“ auf seiner Seite hat, Kämpfer, mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Nicht nur Fang Gang lehnt ab, sondern auch viele andere Clans. Das Turnier ist eine Falle, da der Meister alle Schwertkämpfer unter seinem Joch haben will und schon einige getötet hat, die sich widersetzt haben. Als noch viele alte Meister diverser Clans gefangen genommen werden ,bitten die Söhne Fang Gang um Hilfe. Doch der hatte seiner Frau geschworen, nie wieder zu kämpfen...


Der Nachfolger schließt glücklicherweise an den ersten Teil an, so dass z.B. Gangs Frau noch dabei ist etc. Auch dieser Film bleibt seinem Stil treu, Fang Gang auf der einen Seite als einarmiger Meister mit dem Schwert, auf der anderen Seite ein unbekannter Meiser, der Gangs einiges an Gegner entgegenschleudert.
Und so bekommt der Eastern-Fan hier einiges geboten. Viele, viele kämpfe stehen an der Tagesordnung, wunderbar choreographiert und dank der acht Dämonen ist hier auch Abwechslung trumpf.
Die Kämpfe sind teilweise, wie auch schon beim ersten Teil, ungewohnt blutig und mit einigen härteren Szenen bestückt.

Auch schauspielerisch ist hier wieder alles im Lot. Die Schauspieler, insbesondere Wang Yu, gehen routiniert an die Sache heran und überzeugen auf ganzer Linie.
Auch dank der Gegner incl. der originellen Ideen wird man gut unterhalten. Hinzu kommen für diese Zeit typischen lustigen Namen der Kämpfer. Zum schmunzeln kommt man hier also auch, wie schon in Teil eins, ich sage nur der langarmige Teufel.

Kameratechnisch bietet der Film nicht mehr ganz so wunderbare Szenen wie noch im ersten Teil, dafür wurde dann aber halt auch mehr Wert auf die Kämpfe gelegt, die in der Anzahl gegenüber Teil eins deutlich zugenommen haben.


Fazit: Gelungener Nachfolger, der dem original in nichts nach steht. Gute Schauspieler und hervorragende Kämpfe runden den Film ab. Für Eastern-Fans absolutes Pflichtprogramm.

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