Der Nazi Arzt Klausener konnte sich erfolgreich in Osteuropa verstecken und dort seine Experimente weiter führen. Doch die Nazi Jägerin Helena hat seine Spur aufgenommen und will ihn zur Strecke bringen. Zusammen mit Historiker Wallace macht sie sich auf den Weg. Am Ziel werden sie von NATO-Truppen unterstützt, denn Klausener hat eine fürchterliche Waffe entwickelt. Sie erlaubt es den Toten weiter ihr böses Werk zu verrichten und sind ein harter Gegner für die Truppen. Nur wenn es gelingt die teuflische Maschine abzuschalten, die den Nazis ihr Leben einhaucht, gibt es eine Chance. Doch die ist gut in einer riesigen Bunkeranlage versteckt.
Fünf Jahre nachdem Steve Barker seinen ersten Sölnertrupp unter die Balkan-Erde schickte darf es diesmal als Opferfraktion eine NATO Einheit sein, dummerweise noch ergänzt durch eine Lara Croft für Arme und einen Bücherwurm. Natürlich dürfen als Gegner die bekannten Nazi-Zombies herhalten, die unter einer ausweitenden Energieglocke zu neuen Kräften gelangen und getreu dem Motto wenn es im Vorgänger nicht fürs vierte Reich gelangt hat, versuchen wir es eben mit dem Fünften.
Die Story siedelt sich dabei irgendwo zwischen Dead Snow und Mutant Chronicles (Maschine) an. Auch wenn es geraume Zeit braucht, bis dann mal richtig die Karabiner geschwenkt werden, so kann Black Sun zumindest in Sachen Atmosphäre punkten. Nächtliche Wälder und enge Bunkergänge wirken ohnehin schon recht gruslig, da kann man nicht viel falsch machen, nur an der Beleuchtung hätte man noch etwas feilen dürfen.
Die Fights zwischen Untot und bald-tot gestalten sich dabei solide, ohne jetzt aber in allzu splattrige Gefilde abzudriften. Die Zombies bleiben dabei weitgehend gesichtslos (trotz recht guten Masken) und die wackelige Kamera nervt auch auf Dauer. Da besteht aber zumindest die Chance auf Besserung, denn ein dritter Teil läßt sich bereits erahnen und wurde sogar schon realisiert, auch wenn der Titel Operation Spetsnaz eher eine russische Location vermuten läßt.
6/10