Review

Nach 80er Horror Grusel sowie Fantasy Abenteuer, beide mit Humor versehen kommt House 3 oder auch The Horror Show - House 3 als knallharter Slasher daher, der auf jeglichen Humor verzichtet und für mich persönlich den besten Teil der Franchise darstellt.


Der Kriminalbeamte Lucas McCarthy wird von Alb- und Tagträumen geplagt, seitdem er den bestialischen Serienkiller Max Jenke zur Strecke gebracht hat. Als plötzlich immer mehr unheimliche Dinge in seinem Haus geschehen und es zu den ersten Morden kommt, wird McCarthy mit einer düsteren Realität konfrontiert: Jenke hat es selbst nach seinem vermeintlichen Tod auf dem elektronischen Stuhl noch auf ihm und seiner Familie abgesehen... 


Nach dem die erste Fortsetzung, wohl vor allem aufgrund seines Stilbruches, an den Kinokassen sehr wenig einspielte bzw floppte war es vor allem das gute alte Europa, welche eine weitere Fortsetzung dabei überhaupt erst ermöglichte. Wie schon bei House 2 gibt es dabei erneut von der Storyline keine Verbindung zum Vorgänger, wobei im Fall des Drittlings gegenüber seinen Vorgängern erstmals die Location wechselt, weshalb die einzigen Konstanten hinter der Kamera zu finden sind, wie zum Beispiel Produzent Sean S. Cunningham, Komponist Harry Manfredini sowie Stunt Koordinator Kane Hodder. 


So punktet letztendlich der Film des Regisseures James Isaac, welcher eine Woche nach Beginn der Dreharbeiten für den eigentlichen Regisseur David Blyth übernahm und unter anderem beim Freitag der 13. Teil Jason X auf dem Regiestuhl saß, mit einem herrlich fiesen Brion James, der als Serienkiller sichtbar mit Freude die Sau rauslässt. Lance Henriksen kann da nicht ganz mithalten, weiß aber den Polizisten in Not überzeugend darzustellen, während unter anderem Rita Taggart sowie Dedee Pfeiffer den notwendigen Support liefern. Zudem sind die Effekte gelungen und ohne Computer Hilfe, was dem Ganzen einen schönen Retro Charme verleiht.


Natürlich gibt die Story wie im Erstling nicht viel her und auch Anspruch sowie Logik stehen nicht im Mittelpunkt.

Letztendlich aber ist das ganze vor allem als Slasher Fan eine Freude, so daß es für 8 Punkten reicht. 

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