Einpaar Nerds erwecken einen heißen, weiblichen Sexdämon zum Leben, der direkt aus der Hölle kommt und so unverfroren ist, auch noch die Hausparty der Jungs als ungebetener Gast heimzusuchen...
Bis die besagte Party losgeht, dauert es mal wieder ein Ewigkeit. Auch hier kann man die erste, völlig ereignislose Hälfte glatt vergessen während es in der zweiten Halbzeit nicht viel besser wird. Dann gibt es hautpsächlich den Auftritt einer Rockband zu bewundern: Die haben zwar eine schnuckelige, leichtbekleidete Sängerin auf der Bühne, aber auch einpaar höchst durchschnittliche Songs in petto. Wer glaubt, es würde hemmungslos gevögelt, gesoffen oder sonstwie Scheiße gebaut, ist leider der auf der falschen Party gelandet.
Zwar geht es dort nicht ganz so dumpfbackig zu wie befüchtet, doch sind gute Gags eine echte Fehlanzeige. Zudem sollte man des Englischen mächtig sein, um in der Ami-Version vielleicht doch noch den einen oder andern vernünftigen Joke herauszuhören. Auf das Niveau vom Unter-den-Rock-Glotzen oder Löcher in die Wände der Damendusche bohren rutscht der Film glücklicherweise nie ab.
Für Hauptdarstellerin Trixxie Bowie als Sexdämon war es ein einmaliger Abstecher ins Filmbiz. Zwar ist die Frau hübsch anzuschauen und darf auch einpaar mal ihre Titten zeigen, doch hat sie nicht genügend Charisma, um die flaue Story doch noch irgendwie zu retten. Eine bessere Appearance oder ein heißeres Kostüm wären somit kein Fehler gewesen. Auch ihre Gesangeskünste sind eher mäßig. Eine Linnea Quigley hatte wohl keine Zeit für den "Fraternity Demon"...
Fazit: Versagt sowohl als Party Movie als auch als Sex-Komödie. Vom Horror braucht man gar nicht erst zu träumen. Die Gag-Dichte ist gering, das Gezeigte überraschend harmlos. 3 von 10 Punkten.