Review

Leute, unglaublich! Koprophilen mag der Film gefallen, und es soll ja auch ein Publikum für dieses "Teenies meet Tentakel-Monster"-Genre geben, ich konnte den Quatsch jedoch nur im Schnellvorlauf ertragen.
Es mag ja sein, dass alles mit voller Absicht eklig, widerlich, peinlich, billig und schlecht gestaltet wurde. Wenn ja, dann gelang das. Jedoch brachte das für mich nicht den vielleicht gewünschten Spaßfaktor. Auch wenn Zombies auf allen Vieren rückwärts durch die Gegend hoppeln und Luftschlachten mit Furz-“Düsen“-Antrieb ungläubiges Erstaunen verursachten: trotzdem war mir das zu lahm zum Lachen. Mein Verdacht ist, dass sich der Film nur völlig stoned, zugedröhnt und alkoholisiert ertragen lässt und für die im Rausch verzögerte Wahrnehmung jede Einzelheit vorsorglich gedehnt wurde.
Billige Ausleuchtung, zu lahme Montage, gefühlt endloses Dummquatschen der bescheuerten Teenie-Truppe, viel zu spätes und dann zu langes Gekreisch, zu langsame Umschnitte, aufgerissene Augen unter Plastikperücken, lahme, beißunwillige Zombiehorden, hilfloses Rumgrabschen an Teenie-Hintern und -Busen, lachhafte Stop-Motion-Tentakel-Monster, schlecht aus Schläuchen spritzende Kotze, Zensur sämtlicher Gewalteinlagen (deshalb nur knapp 75 Minuten? Allerdings war ich froh über die Kürze), unterbleibende Gegenwehr gegen Zombiehorden, freilebende Forelle am Angelhaken, überflüssige Rückblenden samt Trauma-Kurierung, Billigkulissen wie im Schülerfilm.

Vielleicht gefällt so manchem Fetischisten auch der ständige Anblick von ausströmender Kotze, Fisch-Ausweidung, Würmer-Essen, von öden Teenie-Slips, Teenie-Hintern und Teenie-Möpsen, teils bondage-artig in Schläuche
gewickelt. Mich jedoch ließ all das nur „fast forward“ drücken.

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