Review

A Legend in the Maki(ng)


Sushi konkurriert mit Pasta definitiv um mein ganz persönliches Lieblingsessen. Natürlich kam ich damit nicht schon im frühsten Kindesalter in Kontakt, was wahrscheinlich auch ganz gut und hilfreich für meine Liebe zu ihm ist. Ist er ja eher ein „Fortgeschrittenenessen“. Doch spätestens als junger Erwachsener gab’s für mich kaum noch einen Halten an den AYCE-Bändern Kölns. Und selbst als ich dann irgendwann weitestgehend auf Fleisch verzichtete, machte ich für Sushi nahezu immer eine Ausnahme. Zu köstlich, zu anders, zu umami, zu vielseitig. Und jedem den es ähnlich geht sei gesagt: damit ist „Jiro Dreams of Sushi“ eine der essenziellen Dokus, die man als „Foodie“ mal gesehen haben sollte…

„Jiro Dreams of Sushi“ macht natürlich Bock auf Sushi. Eine der coolsten Speisen der Welt. Minimalistisch und doch meisterhaft. Hier in seiner wohl bisher form- und geschmacksvollendetesten Weise. Und das in einem kleinen, unauffälligen Lokal in der Tokioer Ubahn. Stilvoll und perfekt. Witzig und streng. Teuer und toll. Wahnsinn! Ein Einblick in eine einzigartige und filigranste Kunst. Auf den Punkt gebracht. Speichelanregend. Allein das wäre für mich schon ein „gut bis sehr gut“ wert. Doch der Kern und Anker und das i-Tüpfelchen dieser Doku ist eben Jiro als Person selbst. Und er hebt mit seiner Aura, seiner Einstellung, seinem Können und seiner Überzeugung das ganze Ding nochmal auf ein anderes Level. Absolut inspirierend und kaum von dieser Welt! Was für ein Geschenk und ein Moment es sein muss, Sushi aus seiner Hand zu essen… Gaumenexplosion! Unbeschreiblich! 

Fazit: köstlich, exquisit, inspirierend, fein, schön - eine Kunst, ihr Meister und eine mehr als geschmackvolle Doku! 

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