6
Ein durchgeknallter Drogenfilm in der Tradition von "Trainspotting" und "fear and loathing in las vegas" ohne jedoch beide genreführer zu erreichen. Dabei ist alles da, was ein guter film braucht: skurille Charaktere ohne Ende, gute Schauspieler, die Portion Krankheit, Perversion, Sprüche und funky-freshness (Stichwort: Trickfilm). Coole Optik, rasante Kamera und noch viel rasanterer, ja fast schon überbordender Schnitt. und coole Musik.Woran hapert's? Ganz einfach: Es ist irgendwie kein echter Plot vorhanden der den Namen auch wirklich verdienen würde. Keine echte Storyline die sich entwickelt, kein echter Inhalt. Nur Drogentrips ohne Ende, Autofahren von a nach b und wieder nach a dann nach c... Zwischendurch noch etwas fun mit cops aber naja. So sitzt man denn auch die 96 Minuten voll vergnügt und gut gelaunt vorm Bildschirm /Wand, amüsiert sich gut und fragt sich am Ende aber was das ganze nun sollte. Fazit: Hervorragend verpackter nonsense. 6/10
8
Ice im Sommer... Spun. Ein abgedrehter Drogenfilm. Hier geht es aber nicht, wie z. B. in "Fear and ...", um alle erdenklichen Drogen, sondern nur um die Droge ICE. Die scheint in den USA sehr verbreitet zu sein. Eine Weiterentwicklung von Speed. Der Film ist wirklich gut umgesetzt. Die Charaktere wie man sie sich in der Drogenwelt vorstellt. Durchgeknallt. Ständig am Ficken, Wichsen oder Drogen konsumieren. Immer auf der Suche nach dem größten Kick. Und versifft. Filmisch ist der Film echt gelungen. Es macht Spaß ihn zu schauen, auch wenn man keinen direkten Bezug zu der Droge hat. Was mich am meisten gefreut hat ist das Mr. Rourke wieder in einem Film zu sehen. Ich liebe diesen Schauspieler. Wie in all seinen anderen Filmen, so hat er auch hier wieder eine geile Charakterrolle. Fazit: Sehr empfehlenswert! Anschauen.