Die Buddies fliegen nach Ägypten, um die lange verschollene Kette von Kleopatras Katze Kleokatztra und deren Grab zu finden und nebenbei ihren Besitzer Prof. Howard und seinen Enkel Pete zu retten.
Nach dem für mich recht intensiven "Limbo" hab ich einen leichten Ausgleich gebraucht und die Wahl viel auf Welpen.
Well, natürlich wird wieder das alte Klischee Hunde sind gut und Katzen sind böse bedient. Soweit so ärgerlich.
Die Story ist bestenfalls zweckdienlich und eigentlich nur Staffage, um die süßen Welpen zu präsentieren. Und natürlich die anderen sprechenden Tier, Kamele, Computer-Schlangen und -Katzen, eine Nacktkatze, und den bereits von Indy Jones bekannten Affen mit Fez. Die echten Tiere sind nice, die animierten nicht so wirklich. Gleiches gilt noch viel mehr für die Bauten, die unechter ausschauen, als auf Theaterbühnen, denn hier wurden selbst die Fenster nur aufgemalt.
Die Wüste entstand wohl in einem Studio, wurde vor jeder Szene frisch geharkt und man hat einfach aus diversen Blickwinkeln gefilmt.
Soll ich etwas zur Logik sagen? Oder fragen, weshalb eine Kiste Sprengstoff so etwa 2 Minuten vor dem Verladen offen vor dem Flugzeug steht? Oder weshalb auf dem Weg in ein Grab Fallen überwunden werden müssen, diese auf dem Weg hinaus aber nicht vorhanden oder auf anderen Wegen zu erreichen sind? Oh, und ein Sandsturm hinterlässt hübsche Häufchen so halb um einen Jeep. Logo.
Lassen wir das.
Also Hirn auf Durchzug stellen ist Pflicht, um das Dingen zu schauen. Oder gleich ausbauen.
Aber immerhin ist das Tempo durchgehend hoch, so dass tatsächlich keine Langeweile aufkommt. Und obwohl das Drehbuch mit wirklich grottigen Dialogen daherkommt, gibt es doch ein paar Gags, die irgendwie halbwegs sitzen.
Also ja, mit der richtigen Einstellung kann das Ding unterhalten und Spaß machen, auch wenn die Komik oft unfreiwillig ist.
Wirklich objektiv gesehen vergebe ich mit 5* sicher 2–3* zu viel. :)