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Bei einem missglückten Deal wird ein Samen aus dem Garten Eden freigesetzt, der in Windeseile ein Wurzelgeflecht bildet, dass sich rasend schnell ausbreitet und die Welt zu vernichten droht. Doch ein Gebiet bleibt verschont. Zwei Umweltschützer:innen, eine Wissenschaftlerin und ein FBI-Agent versuchen die globale Katastrophe zu verhindern.


Erstaunlich, SyFy hat hier einen Film geschaffen, der wider Erwarten nicht gänzlich schlecht ist.

Schön, die Story ist Kokolores und hat Logiklöcher, dass Containerschiffe problemlos durchpassen könnten. Und auch das Schauspiel ist, nun sagen wir mal, ausreichend (Schulnote 4).

Das CGI ist kaum einen Schuss Pulver wert. Wurzel, Hubschrauber, Explosionen, Risse in Straßen, es sieht einfach alles künstlich aus. Die Kamera vibriert bei bebender Erde wie ein Lämmerschwanz und wackelt bei Laufszenen. Der Rest wird aber tauglich eingefangen.


Allerdings sind einige Actionszenen, wie eine Flucht per PKW auf eine Alternativroute oder eine Ballerei halbwegs ordentlich inszeniert. Und Paul Ziller kann zumindest auch so viel, dass er seine Geschichte mit viel Tempo darbietet und sogar in der Lage ist, unerwartet etwas Spannung aufzubauen.

Denn auch wenn die Figuren quasi keinerlei Hintergrund bekommen, sind sie doch recht sympathisch und man kann ab und an mit ihnen mitfiebern.


Sehr kurzweiliger SyFy Horror-Spaß, der recht unterhaltsam ist, so man den Trash-Faktor denn ertragen kann. Deutlich besser als erwartet.

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