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Ich nehme mal an, dass dieser phillipinische Found Footage Horror vor heimischem Publikum noch ganz anders wirkt. Außerhalb seiner Landesgrenzen kann er jedoch nicht bestehen. Nachdem auf einem asiatischen Großfamilientreffen reichlich Freundlichkeiten ausgetauscht wurden, beginnt eine sinnleere Schreckensnacht der Panik und des Rumschreiens. Dass dabei ein autistischer, schweigsamer und komplett unbeteiligter Junge als dokumentierender Kameramann fungiert, ist auch ein merkwürdiger Kniff. Und immer schlecht im Wackelaufnahmen-Genre: Musikuntermalung! Dämonen, Geister, schleimige Wabbelmonster - da konnte man sich wohl auch nicht ganz festlegen und nahm von allem ein wenig... mit Betonung auf wenig. Die Dramen innerhalb der Sippe lassen einen kalt und alle Texte wirken sehr aufgesagt. Ganz schwach.