Review

"John Carter" wollte ich schon lange mal sehen...viel gehört, viel gelesen, auch zahlreiche negative Reviews...aber wie so oft, muss man sich doch besser ein eigenes Bild machen, bevor man in die gleiche Kerbe haut.

Homecinema, 3D-Fernseher, Brille auf, los geht´s...vorab - der 3D-Effekt kommt im Kino sicherlich opulent, im Fernsehen verpufft die Technik nahezu. Also absolut kein Muss.

Zum Film: Hat mir gut gefallen. Da hab ich schon zahlreiche, weitaus schlechtere Filme gesehen. Die Story dürfte allgemein bekannt sein, die anfängliche Verwirrung weicht am Ende einem umfassenden Augenöffner und macht den Film damit rund.

Die Schauspieler gefallen mir ebenfalls gut, Taylor Kitsch als Titelheld war mir bis dato überhaupt kein Begriff. Besonders begeistert hat mich jedoch Lynn Collins als "Dejah Thoris", die Prinzessin der Stadt Helium - ja, für diese Dame hätte auch ich alle Kräfte in Bewegung gesetzt, um zu ihr und damit auf den Mars zurückzukehren. Wow!

CGI gut eingesetzt, wirkt nie "too much" und immer gut in die Realszenen eingebettet. Hier werden sowohl die Landschaften und Raumschiffe als auch die humanoiden Marsianer gekonnt in Szene gesetzt - dank der heutigen Möglichkeiten natürlich keine große Kunst. Obwohl - man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen.

Alles in allem ein sehenswerter Film. Natürlich kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber technisch und schauspielerisch durchaus gut umgesetzt. Mag sein, dass man das alles irgendwie irgendwo schon einmal (und da vielleicht sogar besser) gesehen hat, aber mich hat dieser Umstand nicht weiter gestört. Wer diese Art Filme mag, der wird auch mit "John Carter" schnell warm werden.  

8/10

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