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Ein Vor- oder Nachteil unzähliger Fernsehsender könnte sein, irgendwann beim SyFy-Sender zu landen, der just in diesem Augenblick eine Trashgranate wie "2-Headed Shark Attack" zur besten Sendezeit bringt. Um die Zeit zu überbrücken ist so ein Hailight des Tierhorrorfilms sicherlich bestens geeignet - doch selbst bei einer doppelten Portion Shark Attack muss trotz imposanten Trashgehalts der Unterhaltungswert nicht zwangsweise garantiert sein.


Christopher Olen-Ray, Sprößling einer Legende in Sachen Trash und C-Movies, wurde das "großartige" Talent seines Vaters in die Wiege gelegt und so tritt Olen-Ray junior routiniert in dessen Fußstapfen und überzeugt mit einem einfallslosen, stupiden Machwerk, wie es Olen-Ray senior weder besser noch schlechter hätte verbrechen können.

"2 Headed Shark Attack" zählt zweifelsfrei zu den schlechteren Vertretern trashigen B-Movie-Entertainments und ausschließlich die vielen heißen Bikini-Babes, die mit ihren Reizen - Gott sei Dank - nicht geizen, bieten bei dieser peinlichen Flossenposse noch den größten Unterhaltungswert. 
Die zweiköpfige Hai-Mutation ist zwar pausenlos in Aktion und das CGI-animierte Blut fließt in Strömen, davon abgesehen ist aber der Rest unter aller Sau: 
dümliche Dialoge, eine peinliche deutsche Sprachfassung mit Affinität zur Asynchronität sowie erbärmlichste Darsteller in einfallslosesten Rollenklischees und schauderhafte Special Effects rauben dem geneigten Trash-Fan jeglichen Spaß an diesem Spektakel. 
Dabei beißt sich sich die "genetische Anomalie" (ein Nerd bringt es kurz zur Sprache, er erinnert übrigens stark an "Baljid" aus "Pheneas and Ferb") mit Schmackes durch die untalentierte Laienspielgruppe - aber da hat man wirklich schon bessere Machwerke gesehen, die genauso schlecht und billig inszeniert, aber auch um einiges unterhaltsamer waren und einfach für mehr gute Laune sorgten.

"2-Headed Shark Attack" lebt lediglich von Busen und Blut und ist nichts weiter als die Möglichkeit - so wie in meinem Fall - die Zeit während des Klitschko-Boxkampfes zwischen "DSDS"-Mottoshow und Entscheidung kurzweilig zu überbrücken - mehr aber auch nicht. Potential ist durchaus vorhanden - das Resultat ist aber dann doch zu schlecht um gut zu sein.

Dass ich diese stumpfsinnige Filmperle noch mit 5 Punkten belohne liegt wirklich nur an den Babes, den Boobs und einem Hai im Dauereinsatz - über den Rest würde ich nicht den Mantel des Schweigens, sondern vielmehr die Bikini-Oberteile der Darstellerinnen legen.

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