Review

Ach ja, was "The Asylum" produziert und TELE 5 spät nächtens zeigt....


...ist in diesem Fall eine Horde kackbratziger Twentysomething - Studenten auf der Suche nach ihrem abhandengekommenen Verstand mittels Studium nautischer Wissensgrütze.

Weil ihr Forschungsschiff mittlerer Größe an einem toten Urzeithai entlang schrappt wird es, wie könnte es anders sein, fahruntüchtig. Glücklicherweise ist ein hübsches kleines Pazifikatoll voraus und die Gruppe stolpert unversehens in ihr Verderben. Kaum auf dem Eiland angelangt fängts gar mächtig an zu Rumpeln und zu Pumpeln und es drängt sich der Verdacht auf, dass das nette Inselchen im Begriff ist abzusaufen. Man muss hier weg, das ist klar wie Pfützenwasser,aber.....
Von da an ists nun restlos um Sinn, Verstand und Drehbuch geschehen. Was folgt ist eine wirre Abfolge schlecht geschnittener Anschlusssequenzen, grottiger Dialoge (" Oh mein Gooooott, was sollen wir tun?" "Wir müssen was tun!" Was würdest du tun?" ), gepflegten Overactings wahlweise Non - Actings, schreiend dämlichen Verhaltens der Vollhonktruppe und Dauergekreische bis zum Hörsturz.

Dazu kommen Logiklöcher von der Größe eines Vulkankraters, lausige Kameraarbeit und als Krönung, tataaaa.....der "Two headed Shark". Jener dilletantisch animierte Computerfisch verfrühstückt nun im Minutentakt einen Protagonisten nach dem anderen und wann immer er im Bild ist, brüllt er löwengleich; unter Wasser versteht sich.

Auch auf Darstellerebene ist kein Blumentopf zu gewinnen. Carmen "Big Boobs" Electra hält ebendiese in die Kamera, was sie noch am besten kann. Ach ja, Hulk Hogans Töchterlein Brooke  beherrscht  das Unterwasserschweissen, weil "....mein Dad ist von Beruf Schweisser, der macht das jeden Tag !" Alles klar, Brooke

Der Rest des Casts ist ebenso untalentiert wie austauschbar und man ist eigentlich um jeden froh, den der Hai wegnascht.

Fazit: "Asylum Tierhorror" den kein Mensch braucht, der sich selbst "tierisch" ernst nimmt und deshalb meist unfreiwillig komisch ist. Mit Kumpels und drei bis fünf Bier grade noch degustierbar, eben weil man schön über diesen Schrott ablästern kann.

Punkte gibts zwei; für jeden Haikopf einen. Mahlzeit


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